Lehrstuhl Promotion Medizin

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In kaum einem anderen Studienfach wird so oft ein Doktortitel gemacht, wie in der Medizin. Etwa zwei Drittel aller Medizinstudenten promovieren – und das sogar oft noch während des Studiums. Dabei gibt es eine Menge an Mythen rund um die Doktorarbeit und viele Studenten sind außerdem mit Begriffen wie dem Lehrstuhl nicht zweifelsfrei vertraut. Deswegen klären wir auf: Das solltest du über die Promotion in Medizin wissen.

Was sollte ich über ein Medizinstudium wissen?

Das Medizinstudium ist dafür bekannt, nicht nur besonders komplex und anstrengend zu sein, sondern vor allem auch überdurchschnittlich lang zu dauern. Braucht ein Bachelorstudent in einem Fach der Geisteswissenschaft beispielsweise im Schnitt sechs Semester für seinen Bachelor und weitere vier für einen Master, so dauert das Grundstudium der Medizin bereits ganze zwölf Semester. Man ist als Medizinstudent also mindestens sechs Jahre lang mit dem Studieren beschäftigt – sofern man überhaupt für das Studium zugelassen wird.

In ganz Deutschland ist Medizin nämlich eines der begehrtesten Studienfächer und dadurch auch sehr stark zulassungsbeschränkt. In der Regel können nur Abiturienten mit einem sehr guten Notendurchschnitt einen Studienplatz für Medizin bekommen. Zwar variiert der sogenannte Numerus Clausus für das Fach je nach Bundesland und Universität, liegt jedoch meistens bei 1,0.

Wie läuft das Medizinstudium ab?

Das Medizinstudium ist in drei Abschnitte unterteilt: Die Vorklinik, den klinischen Teil und das abschließende praktische Jahr. Jeder der drei Abschnitte muss mit einem Staatsexamen, dem sogenannten Physikum, beendet werden. Zusätzlich müssen unterschiedliche Praktika gemacht werden. Dazu gehört in der Vorklinik eine Erste-Hilfe-Ausbildung sowie ein Krankenpflegepraktikum. Im klinischen Abschnitt kommt die sogenannte Famulatur hinzu, die in unterschiedlichen medizinischen Fachrichtungen absolviert werden kann.

Wenn auch die dritte und letzte ärztliche Prüfung erfolgreich bestanden wurde, erhalten die Studenten durch die Verleihung der Approbation offiziell die Erlaubnis, sich als Mediziner niederzulassen. Das ist unabhängig davon, ob ein Doktortitel vorhanden ist, oder nicht.

Was ist ein Lehrstuhl?

Als Lehrstuhl wird die Stelle eines Hochschullehrers an einer Hochschule bezeichnet. Wer einen solchen Lehrstuhl innehat, darf sich ordentlicher Professor nennen und wird mit finanziellen und auch personellen Mitteln ausgestattet, um zu forschen und auch einem Lehrauftrag an der entsprechenden Universität nachzukommen. Ein Lehrstuhl ist stets mit einer bestimmten Fachrichtung verbunden und in der Regel einem Institut innerhalb der Hochschule angegliedert.

Voraussetzung für den Erhalt eines Lehrstuhls ist grundsätzlich ein Doktortitel. Nur, wer in seinem Fachbereich promoviert hat, kann also auch für einen Lehrstuhl überhaupt in Betracht gezogen werden. Wer eine akademische Laufbahn einschlagen möchte, wird sich wahrscheinlich nach Erlangen der Doktorwürde zuerst einmal auf eine Dozentenstelle an einer Universität bewerben. Um Professor zu werden, muss schließlich noch eine Habilitation abgelegt werden, die höchstrangige Hochschulprüfung, die es gibt.

Wie verläuft eine Promotion in Medizin?

Die Doktorarbeit in Medizin unterscheidet sich von ihrem inhaltlichen Umfang stark von den Arbeiten anderer Fachbereiche. Das liegt unter anderem auch daran, dass viele Medizinstudenten bereits während ihres Studiums mit dem Schreiben ihrer Dissertation beginnen, um das ohnehin bereits sehr lange Studium zu verkürzen.

In der Regel müssen Studenten, die einen Doktortitel erlangen möchten, jedoch erst alle studienrelevanten Prüfungen bestanden haben, bevor sie von ihrer Hochschule für die Promotion zugelassen werden. Im Anschluss folgt die Suche nach einem sogenannten Doktorvater oder einer Doktormutter, die als Ansprechperson den Fortschritt der Arbeit begleitet. In der Medizin unterscheidet man zwischen zwei Herangehensweisen:

1. Die statistische Doktorarbeit

Die Problemstellung wird auf Basis von rückblickenden oder vorausschauenden klinischen Studien untersucht. Dabei wird auf begleitende Versuche im Labor verzichtet.

2. Die experimentelle Doktorarbeit

Bei einer experimentellen Doktorarbeit hingegen forschen die Doktoranden eigenständig und testen beispielsweise die Auswirkungen von neuen Medikamenten. Daher ist diese Art der Doktorarbeit in der Regel auch um einiges aufwändiger.

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