Berufsbegleitende Promotion in Medizin

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Das Medizinstudium gehört zu den härtesten Studienfächern, die es in Deutschland gibt. Daher ist der Studiengang auch mit einem sehr hohen Numerus Clausus (NC) versehen. Zwei Drittel aller Medizinstudenten beenden ihr Studium außerdem mit einem Doktortitel. Dabei haben sie die Wahl, ob sie bereits während ihres Studiums an ihrer Promotion arbeiten möchten oder die Dissertation auf einen späteren Zeitpunkt verschieben und ihre Promotion somit berufsbegleitend ablegen.

Ablauf eines Medizinstudiums

Medizin gehört zu einem der komplexesten und langwierigsten Studienfächern überhaupt. In der Regel müssen Medizinstudenten mindestens zwölf Semester absolvieren, also etwa doppelt so viel, wie in einem regulären Bachelorstudium vorgesehen ist. Dabei ist das Studium in drei Abschnitte unterteilt, die jeweils mit einem Staatsexamen beendet werden müssen.

1. Die Vorklinik

Das erste Studiendrittel der Medizin umfasst etwa vier Semester und endet mit dem Ablegen der ersten ärztlichen Prüfung, die auch Physikum genannt wird. In der Vorklinik müssen Medizinstudenten außerdem eine Erste-Hilfe-Ausbildung absolvieren und zusätzlich ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum ablegen, bevor sie in den nächsten Studienabschnitt übergehen dürfen.

2. Die Klinik

Im zweiten Studienabschnitt des Medizinstudiums muss ein viermonatiges Praktikum, die sogenannte Famulatur, gemacht werden. Dieses kann in verschiedenen Fachbereichen absolviert werden. Dies soll den Studenten dabei helfen, sich später selbst für eine bestimmte Fachrichtung zu entscheiden. Der klinische Teil des Studiums dauert insgesamt etwa sechs Semester und endet mit dem Ablegen des zweiten Physikums.

3. Das praktische Jahr

Wenn die Studenten es durch die ersten beiden ärztlichen Prüfungen geschafft haben, steht als letzter Teil des Medizinstudiums das praktische Jahr an. Dieses unterteilt sich in drei Pflichttertiale und beginnt jeweils entweder im Mai oder im November. Nach Ende des sogenannten PJs steht die dritte und letzte ärztliche Prüfung an.

Sofern alle drei Studienabschnitte durch Bestehen des Physikums erfolgreich beendet wurden, erhält der Studienabsolvent nun die Approbation und darf somit offiziell den Berufstitel Arzt tragen

Studienbegleitendes Schreiben der Doktorarbeit

Viele Medizinstudenten beginnen bereits während ihres Studiums mit dem Schreiben ihrer Doktorarbeit. Dies liegt daran, dass das Medizinstudium an sich bereits sehr lange dauert und auch nach Abschluss des dritten Physikums für noch die mehrjährige Facharztausbildung wartet. Um die Zeit zu verkürzen, bis sie tatsächlich als Mediziner praktizieren und somit auch endlich Geld in dem Beruf verdienen dürfen, fangen daher viele Studenten bereits während des Studiums mit dem Verfassen der Doktorarbeit an. Im Durchschnitt geschieht dies zwischen dem fünften und zehnten Semester.

Dies bringt aber natürlich auch eine immense Doppelbelastung mit sich, da nicht nur für die anstehenden Prüfungen gelernt, sondern auch für die Doktorarbeit geforscht werden muss. Daher solltest du es dir gut überlegen, ob du deine Doktorarbeit wirklich neben dem Studium schreiben möchtest. Alternativ gibt es nämlich auch die Möglichkeit, erst nach Antritt des Berufs die Doktorwürde berufsgleitend zu erlangen.

Berufsbegleitendes Schreiben der Doktorarbeit

Etwa zehn Prozent der Medizinabsolventen verfassen ihre Doktorarbeit berufsbegleitend und somit erst nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums. Somit können sie sich während des Studiums vollends auf das Lernen der Inhalte konzentrieren und müssen sich nicht parallel um das Schreiben einer wichtigen akademischen Arbeit kümmern. Promovieren kann man in der Medizin nämlich auch berufsbegleitend. Selbstverständlich verringert sich der Arbeitsaufwand dadurch nicht, denn das Ausüben seines Berufs in Kombination mit der Recherche für eine wissenschaftliche Dissertation ist mindestens genauso anstrengend, wie das Schreiben der Doktorarbeit während des Studiums.

Tatsächlich fällt bei einer berufsbegleitende Promotion jedoch der Druck weg, der auf den Schultern der Studenten liegt. Wer seine Doktorarbeit nämlich nach dem Studium verfasst, hat die relevanten Prüfungen, allen voran das Physikum, ja bereits abgelegt und bestanden und muss sich keine Gedenken darum machen, ob er das Semester eventuell wiederholen muss. Der Leistungsdruck fällt also geringer aus.

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