Promotion in Medizin

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Früher wurde bei einem Medizinstudium quasi vorausgesetzt, dass die Absolventen am Ende ihres langen Studiums ihren Doktortitel machen. Ein Arzt muss schließlich einen Doktortitel haben, so die allgemeine Ansicht. Diese Meinung ändert sich allerdings zunehmend, sowohl bei den Ärzten selbst als auch bei den Patienten. Das äußert sich unter anderem darin, dass in Deutschland jedes Jahr immer weniger Medizinstudenten tatsächlich eine Doktorarbeit abgeben. Doch auch, wenn sie längst keine Voraussetzung für das klinische Arbeiten eines Arztes ist, hat die Promotion im Fachbereich Medizin nach wie vor auch einige Pluspunkte. Wir erklären dir, welche Vorteile das sind und welche Besonderheiten du bei einer Promotion in Medizin beachten solltest.

Die Vorteile einer Promotion

Wenn du später einmal als Wissenschaftler oder als Wissenschaftlerin in die medizinische Forschung gehen möchtest, ist der Doktortitel für dich die entscheidende Eintrittskarte. Glaubt man einigen Ärztegewerken, so gilt das gleiche auch für Führungspositionen an Universitäten und Krankenhäusern. Für eine eigene Niederlassung als Arzt ist ein Doktortitel zwar keine Voraussetzung, kann aber durchaus zusätzliches Vertrauen bei den zukünftigen Patienten schaffen.

Darüber hinaus hat eine Promotion in Medizin vor allem persönliche Vorteile. Du beschäftigst dich nämlich inständig mit einem ausgewählten Fachbereich und kannst so deine über den gesamten Verlauf deines Studiums über erworbenen Fähigkeiten noch einmal vertiefen und überprüfen. Das festigt nicht nur dein Wissen, sondern sorgt gleichzeitig dafür, dass du mit einem größeren Selbstvertrauen in deine Kompetenzen in deinen nächsten Karriereschritt – die Facharztweiterbildung - starten kannst.

Die Nachteile einer Promotion

Während ein Dr. med. bei seinen Patienten eventuell durch seinen Doktortitel ein höheres Ansehen genießt, ist dies in der Welt der Wissenschaft oft nur bedingt der Fall. Denn in Deutschland haben Promotionen im Bereich der Medizin einen notorisch schlechten Ruf. Dabei wird vor allem die inhaltliche Qualität von medizinischen Doktorarbeiten in Frage gestellt.

Vor allem im internationalen Vergleich schneidet der deutsche medizinische Doktortitel nicht gut ab. Das bekommen insbesondere die Studenten zu spüren, die sich zum Beispiel für international ausgerichtete Förderprogramme bewerben. Dafür müssen sie nämlich einige zusätzliche Qualifikationen wie beispielsweise eine Veröffentlichung in einer Fachpublikation vorweisen. Das liegt daran, dass sich die Promotion in Medizin von anderen Doktorarbeiten erheblich unterscheidet.

Wie unterscheidet sich die medizinische Promotion von anderen Fachbereichen?

Traditionell promovieren Studenten erst nach dem Erlangen eines erfolgreichen Studienabschlusses. Die akademische Hierarchie sieht dabei den Abschluss eines Bachelors sowie Masters vor, bevor du dich überhaupt für die Promotion qualifiziert hast. In der Medizin ist das oftmals ein bisschen anders. Denn viele Medizinstudenten beginnen noch während ihrer regulären Studienzeit bereits mit dem Verfassen ihrer Doktorarbeit. Dadurch wollen sie oftmals die ohnehin schon überdurchschnittlich lange Studienzeit verkürzen.

Ein weiterer Unterschied der medizinischen Promotion ist, dass viele Medizinstudenten vorher noch nie eine wissenschaftliche Arbeit verfasst haben. Während in anderen Studienbereichen im Verlauf des Studiums immer wieder schriftliche Hausarbeiten oder auch die Bachelor- und Masterarbeit als Leistungsnachweis gefordert werden, fokussieren sich die Inhalte eines Medizinstudiums oft eher auf die Praxis. Somit ist die Doktorarbeit teilweise die erste wissenschaftliche Arbeit, die Medizinstudenten zu Papier bringen.

In der Regel kein Geld für die medizinische Doktorarbeit

Einer der größten Unterschiede zu Dissertationen in anderen Fachbereichen ist, dass Medizinstudenten, die promovieren, in der Regel keine finanzielle Unterstützung der Universität bekommen. Vielmehr wird die Doktorarbeit in den meisten Fällen studienbegleitend durchgeführt. Dadurch entsteht eine immense Belastung für die Studenten, die nicht nur doppelte Inhalte büffeln müssen, sondern zeitgleich auch keinerlei finanzielle Unterstützung erhalten. Daher müssen viele Medizinstudenten parallel zu ihrem Studium arbeiten gehen und haben so weniger Zeit zum Lernen.

Diese zeitliche und finanzielle Einschränkung ist wahrscheinlich auch der Grund, warum medizinische Doktorarbeiten oft weniger umfangreich sind als Dissertationen in anderen Disziplinen.

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